Das Projekt 20 - 21 Street Hamburg ist eine Folge von 21 kurzen Tanz-Videoclips als Recherche und Dokumentation zum Thema Frauen* in öffentlichen Räumen: Strategien des Widerstands.

 

Welche Rolle spielen öffentliche Räume als Orte des Widerstands für Frauen in der Zeit der Pandemie/Quarantäne?

 

Der öffentliche Raum erhebt sich als sicherer Raum, während der Satz Stay at home sich an eine privilegierte Gruppe zu richten scheint - oder zur Falle wird.

Yolanda Morales transformiert an 20 Orten in Hamburg 20 Partituren aus dem choreografischen Pool von "2666" tanzen und sie ortsspezifisch. Die 20 Drehorte (Plätze, Brücke, ausgewählte Straßen) sind Bühnen wie auch Inspirationsquelle, Agent und Katalysator dieser audiovisuellen Tanzrecherche. Es entstehen neue Landschaften und Strukturen, während die Videokünstlerin Jasmin Fan die Tänzerin filmisch begleitet. Die Aufnahmen werden in der Postproduktion editiert und zu einer Sammlung von 20 Clips arrangiert. Der Musiker Carlos Rico komponiert je Clip eine individuelle Klanglandschaft. 

Unterstützt durch den Hilfsfonds »Kunst kennt keinen Shutdown«